Eine Harvard Studie hat enthüllt, was die eine Sache ist, die wirklich glücklich macht. Geld sichert zwar den Lebensstandard und macht sorgenfreier. Aber tatsächlich glücklich machen gute Beziehungen! Und zwar in jeder Hinsicht. Die Beziehung zum Partner, aber auch die Bindung zu Freunden, den Familienmitgliedern und den Menschen, die uns nun mal wichtig sind. Wenn alles stimmt und wir in Harmonie mit unserer Umwelt leben, ist unser Inneres ausgeglichen und wir blühen auf und können der Mensch sein, der wir wirklich sind. Früher oder später erkennt jeder, dass Geld nicht wirklich reich macht, wenn man niemanden hat, mit dem man das monetäre Glück teilen kann. Denn alleine in einem vergoldeten Elfenbeinturm zu leben, wird zu nichts weiter führen als Einsamkeit. Und die macht uns auf Dauer krank und hindert uns daran unser Leben zu leben.


Psychiater Robert Waldinger, der Leiter der wohl umfassendsten Studie zum Thema Lebenszufriedenheit, erklärt, dass wir uns nur auf eine Sache konzentrieren müssen, wenn unser Einkommen gesichert ist und wir uns von existenziellen Ängsten freimachen konnten. Die Teilnehmer seiner Studie kommen aus allen sozialen Schichten: psychisch Kranke nehmen ebenso teil wie Politiker, es gibt Teilnehmer aus Unter- und Oberschicht. Und das Ergebnis ist eindeutig – auf Dauer bringen nur gute Beziehungen Glück und Erfüllung. Welche Punkte sind es also, die eine gute Beziehung kennzeichnen?

  • Das Wichtigste an einer Bindung ist es, das Gefühl zu haben, dass man sich auf den anderen verlassen kann. Das ist ein Gefühl, das man einfach intuitiv hat. Und wenn die Bindung tatsächlich auf Gegenseitigkeit beruht, wird der andere es als ebenso wichtig erachten, wie wir selbst, für den anderen da zu sein und ihm gut zu tun. Das stärkt wiederum mit der Zeit die Bindung und das Vertrauen. Eine Aufwärtsspirale, die uns beflügelt.
  • Beziehungen kann man kategorisieren. So ist eine unerfüllte Beziehung sogar langfristig schädlicher als alleine zu sein. Aber auch umgeben von Menschen, kann man sich einsam und alleine fühlen, wenn es eben nicht die richtigen Menschen sind. Verständnis, Offenheit, Vertrauen und emotionaler Einklang sind entscheidend. Wenn man sich intuitiv zugehörig und wohl fühlt kann eine Bindung stärker sein als alle Standesschranken, sozialen Hintergründe oder Altersunterschiede. Und das tut uns gut. Wir sind soziale Wesen und der Austausch und die Interaktion mit anderen bringt uns immer weiter voran auf unserem Lebensweg.
  • So wirkt sich die Intensität der sozialen Beziehungen auch auf die Gesundheit aus. Einsamkeit lässt uns verkümmern. Menschen, die ihren natürlichen Wunsch nach sozialer Interaktion nicht ausleben können, sterben früher als jene, die das können. Das Erstrebenswerteste ist eben die Verbundenheit mit Familie und Freunden, da sie unser Immunsystem stärkt, uns gesünder und glücklicher macht.
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